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Getestet: Philips Lumea Prestige

Beim Thema Körperhaar scheiden sich ja mittlerweile die Geister: Die einen trimmen jedes stehende Härchen, während sich andere bewusst gegen den Griff zum Rasierer entscheiden. Ich muss zugeben, ich bewundere ja die Damen, die einfach über so viel Selbstbewusstsein verfügen, dass ihnen ihre Bein-, Achsel und Gesichtsbehaarung entweder egal ist oder sogar zu ihrem Selbstbild dazugehört. Aber ich falle nun mal gar nicht in diese Kategorie. Wobei ich etwas gelassener geworden bin und nicht nach jeder Rasur noch mit der Pinzette hinterher gehe. Heute stehe ich durchaus auch mal mit Stoppeln im Fitnessstudio, weil ich einfach vorher schlicht und einfach zu faul war. Wobei ich als dunkelhaarige Person mit heller Haut auch nicht zu den Glücklichen gehöre, deren unrasierten Beine erst bei 2 cm Haarlänge auffallen.

© Sarah Andersen (sarahcandersen.com)

Dafür bin ich mit meiner Haar-Haut-Kombi aber prädestiniert für eine Haarenfernung mit IPL (Intense Pulsed Light). Allerdings waren mir diese Geräte bisher zu teuer, nur um dann eventuell festzustellen, dass das bei mir doch nicht klappt (so wie bei meinem Epilierer, der mehr Haare abbricht als herausreißt und damit fast genauso oft zum Einsatz kommen muss, wie der stinknormale Rasierer). Daher habe ich mich tierisch gefreut, als ich von konsumgoettinnen.de als Testerin für den neuen Philips Lumea Prestige BRI956 ausgewählt wurde.

Erster Eindruck

Das Paket kam mit einem Anschreiben (damit Test-Neulinge wie ich nochmal an alle Spielregeln erinnert werden), einem Infoflyer sowie dem Lumea Prestige selbst. Das Auspacken ging schön einfach (ja, da kann man jetzt drüber lachen, aber es gibt ja auch gerne mal diese in Hartplastik eingeschweißten Varianten, an denen man dann nur noch mit Dosenöffner weiterkommt) und am Ende hat man auf der einen Seite einen Berg Verpackungsmaterial und auf der anderen das IPL-Gerät mit Ladekabel und drei weiteren Aufsätzen sowie ein Reinigungstuch, eine Tasche für das Zubehör sowie ein überraschend dickes Handbuch.

Erstes Testblitzen und der Geruch von versengtem Haar

Zunächst hab ich einen Blick in das Handbuch geworfen. Das Heftchen ist zwar recht dick, aber bei den zum Teil verwendeten Schriftgröße könnte man so manche Seite als Sehtest beim Optiker verwenden. Dafür sind die Erklärungen leicht verständlich und ich kann kurz darauf direkt loslegen. Schön finde ich, dass ich das IPL-Gerät auch direkt beim Aufladen verwenden kann. Wenn der Akku also leer ist, muss man nicht erstmal eine Stunde warten. Außerdem kann man es auch im Achsel-, Bikini- und Gesichtsbereich anwenden. Für jede dieser Zonen gibt es einen speziellen Aufsatz, der die Anwendung erleichtern soll.

Zur Vorbehandlung müssen die Haare erstmal wegrasiert werden. Los geht es dann mit einem automatischen Hauttest, der die Lichtintensität bestimmen soll. Anschließend kann ich den Lumea Prestige an die Haut halten, während mir der LED-Streifen am Gerät sagt, ob ich es auch richtig halte. Wenn dieser leuchtet, passt alles und ich kann mit der Blitztaste den Lichtblitz „abfeuern“. Es dauert nicht lange und mein Arbeitszimmer riecht leicht nach angesenktem Haar. Schmerzen hab ich keine, nur an Stellen, an denen die Haut sehr dünn ist (z. B. direkt auf dem Schienbein) piekst es ein bisschen. Allerdings kann ich nur erahnen, ob ich auch alle Stellen erwischt habe, denn man sieht nicht wo man schon war. Aber damit kann ich leben. Insgesamt brauche ich 10 Minuten für einen Unterschenkel – allerdings mit Pausen zum Fotos machen. Am Ende bitzelt meine Haut etwas, was aber nicht unbedingt unangenehm ist.

Jetzt heißt es erst einmal abwarten: Runde 2 ist dann wieder in 2 Wochen 🙂

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