Ein bisschen Alltag Fotografieren

Etwas geht, etwas kommt

Es ist Frühling, das lässt sich nicht mehr leugnen, und alles steht im Zeichen des Umbruchs. Langsam weicht grau und braun, es wird zunehmend grün und bunt. Sonnenschein, Wind und Regenschauer geben sich nacheinander die Klinke in die Hand. Typisch April-Wetter halt! Und morgens auf Arbeit hört man nicht mehr nur die Autobahn, die direkt hinter dem Lager vorbeiführt, sondern auch Vogelgezwitscher.

Hinter mir liegt ein heftiges Jahr, mit mehr Tiefs als Hochs, und dennoch war vielleicht genau das nötig, damit ich ebenfalls weiterkomme. Das Jahr hat mich gefordert, vor allem emotional. Aber es hat mir auch gezeigt, wie ich stark ich sein kann. Und vor allem, wie viel Rückhalt ich von anderen bekomme. Oft vergisst man bei so einer Reise die Personen, die immer ein offenes Ohr hatten und die einem durch jede Talfahrt geholfen haben. Man denkt nur daran, wie schlimm alles war und übersieht dabei die schönen Momente.

In den letzten 14 Monaten habe ich viel zu oft nur die schlechten Dinge gesehen. Dabei hatte das Jahr trotz allem auch seine schönen Momente. Manche davon gehören zu den schönsten meines Lebens. Eigentlich schade, dass wir solchen Momente von den weniger schönen verdrängen lassen. Daher wage auch ich den Sprung in etwas neues. Damit ich wieder die Ruhe finde für die schönen Augenblicke und die schlechten nicht mehr den ganzen Raum in meinem Kopf einnehmen.

 

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