Fotografieren

Foto-Exkursion auf AEG

Vergangenen Samstag nahm ich über die VHS an einer Foto-Exkursion zum ehemaligen AEG-Gelände in Nürnberg teil. Ich war im Vorfeld ziemlich aufgeregt, denn 1.) ich hatte an so etwas noch nie teilgenommen und wusste nicht wer und was mich erwartet (ahhh… fremde Menschen!), 2.) ich war nicht sicher, ob meine bisherige Foto-Erfahrung und vor allem –Ausrüstung ausreicht und 3.) ich hatte noch nie wirklich Gebäude fotografiert.

Um 10 Uhr trafen wir uns am Eingang von „Auf AEG“. Wir waren eine Gruppe von 9 Leuten plus Kursleiterin. Es folgte eine kurze Einführung zur Geschichte des Geländes und zur Architektur- und Industriefotografie. Ein Problem beim Fotografieren von Räumen und Gebäuden sind u. a. ungewollt stürzende Linien oder die Lichtsituation. Danach ging es direkt los in das erste Gebäude. Es ging einmal durch jedes Stockwerk bis ganz nach oben, dann durfte jeder alleine losziehen und fotografieren. Ich muss gestehen, dass mir der Einstieg etwas schwer fiel, denn ich versteifte mich etwas zu sehr auf den Gedanken, dass dabei Architekturfotografie entstehen müsse. Nach der Fotosichtung am Montag weiß ich mittlerweile, dass das Thema sehr unterschiedlich aufgegriffen wurde und ich viel mehr Details, die ich ja eigentlich lieber mag, hätte fotografieren können. Aber egal, auch sowas muss gelernt werden: die Selbstzweifel ablegen, sich einen feuchten Kehricht drum kümmern, was die anderen machen und einfach sein Ding durchzuziehen.

Nach Gebäude numero uno war der Vormittag schon rum und wir legten eine kurze Pause beim Bäcker ein, um uns aufzuwärmen. Danach ging es zur zweiten Runde und zwei weiteren Gebäuden. Das zweite war eine riesige Halle, in der noch ein paar Exponate (oder zumindest Reste davon) einer Kunstausstellung zu sehen waren.

Zum Abschluss ging es in die Halle, in der die alten AEG-Leuchtbuchstaben zu sehen waren. Dabei sollten die Buchstaben in Szene gesetzt werden.

In der Nachbesprechung zwei Tage später war ich echt überrascht wie unterschiedlich die Bilder waren, obwohl wir ja alle oft die gleichen Motive gewählt hatten. Es ist wirklich interessant, was ein Standortwechsel oder eine interessante Perspektive ausmacht.

Auf alle Fälle hat mir die Exkursion sehr viel Spaß gemacht und ich nächstes Mal werde ich da (hoffentlich) auch etwas selbstbewusster an die Sache herangehen :).

Falls es jemanden interessiert, meine Ausrüstung an dem Tag bestand aus:

• Pentax K-7
• Pentax SMC DA 18-55mm F3.5-5.6 AL WR
• Sigma 50mm 1,4 EX DG HSM
• Funkfernauslöser
• Stativ

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2 Comments

  • Reply
    Paleica
    26. November 2014 at 08:50

    ich finde ja fotografieren in verlassenen gebäuden unglaublich toll und die bilder, die bei dir entstanden sind, geben eine wunderbare serie. details sind auch immer schön, aber es ist ja noch kein meister vom himmel gefallen 🙂 ich finde, dass du sehr zufrieden sein kannst!

    • Reply
      Suzi
      26. November 2014 at 08:52

      Danke :“)! Das wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein und nur Übung macht den Meister, nicht wahr? 😉

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