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Movie Review: Burke & Hare

Six years in the Army, I don't get a scratch. Ten minutes as a grave robber and I get shot in the ass.
(- Burke)

Originaltitel: Burke & Hare
Regie: John Landis
Drehbuch: Piers Ashworth, Nick Moorcroft
Darsteller u. a.: Simon Pegg, Andy Serkins, Isla Fisher, Jessica Hynes, Tom Wilkinson, Tim Curry
Herstellungsland & -jahr: Großbritannien 2010 
Laufzeit: 91 Minuten
Genres: Horror, Komödie

Burke&Hare01

Storyline: 1828 gilt Edinburgh als eine der bedeutensten Medizinhochburgen. Die beiden führenden Köpfe der Universitätsstadt im Bereich Anatomie, Dr. Alexander Knox (Tom Wilkinson) und Professor Robert Monro (Tim Curry) stehen im ständigen Wettkampf miteinander. Hierfür – und für die Lehre – benötigen die beiden regelmäßig Leichen. Aufgrund einer Gesetzesänderung, derzufolge Professor Monro nun Anspruch auf die Körper aller Hingerichteten hat, muss sich Dr. Knox zwangsläufig anderweitig versorgen. Als die beiden Kleinganoven William Burke (Simon Pegg) und William Hare (Andy Serkins) hören, dass Dr. Knox bereit ist, viel Geld für frische Leichen zu bezahlen, kommt es ihnen sehr gelegen, dass ein Mieter gestorben ist. Sie verfrachten den Toten in ein Fass und schippern ihn quer durch die Stadt. Bei einem Zwischenstop in einem Pub verliebt sich Burke direkt auf den ersten Blick in die Möchtegern-Schauspielerin Ginny Hawkins (Isla Fisher). Mit der Leiche bei Knox angekommen, erhalten sie neben ordentlich Asche auch den Hinweis, dass der Bedarf nach toten Menschen regelmäßiger Natur sei.

Zurück in der Pension erzählt Hares betrunkene Frau Lucky (Jessica Hynes) , dass schon wieder ein Mieter gestorben sei, ohne seine Miete zu bezahlen. Im Zimmer des Alten angekommen, merken die beiden aber, dass Old Joseph (Christopher Lee) zwar wohl im Sterben liegt, aber keine Anstalten macht, sich dabei zu beeilen. Daher beschleunigen die beiden kurzum den Sterbeprozess ein wenig und verkaufen die Leiche für viel Geld an Knox. Um weiter an das leicht verdiente Geld zu kommen, begeben sich Burke und Hare auf den Friedhof, um Leichen auszugraben, welche sie anschließend an Knox verkaufen. Da der Leichenschwund bald auffällt und die Polizeikontrollen zunehmen, verlegen sich die beiden auf das… nennen wir es "Beihilfe zum Ableben".

Fazit: Eigentlich hätte dieser Film ein Brüller sein müssen. Regisseur John Landis ist bekannt durch Klassiker wie "Blues Brothers", "American Werewolf", "Die Glücksritter" und "Der Prinz aus Zamunda". Dazu kommt ein Ensemble bei dem man die ganze Zeit am liebsten nur "Ja, ja, ja" rufen würde. Außerdem hat die Story als Horrorkomödie viel Potenzial, man denke nur an Genreklassiker wie "Arsen und Spitzenhäubchen", wo ja auch fröhlich gemordet wird. Hätte, hätte, Fahrradkette. Der Film ist nicht schlecht, aber eben auch kein Knüller. Mir hat vor allem der Zug in der Geschichte gefehlt, irgendwie plätscherte da diese nette, wenn auch zugegebenermaßem etwas schaurige Geschichte vor sich hin. Das Ende war quasi gesetzt, da die Story ja auf einer wahren Begebenheit basiert (wenn auch nur sehr lose).

Wertung:

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